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Den besten Robotersauger im Vergleich finden

Lubluelu CHYW201 im Test: Fensterputzroboter im Praxiseinsatz

Fenster putzen gehört zu den unbeliebtesten Aufgaben im Haushalt – besonders bei großen Glasflächen wie Terrassentüren. Ich habe den Fensterputzroboter Lubluelu CHYW201 selbst gekauft und im Alltag ausprobiert. Hier meine Erfahrungen.

Unboxing des Lubluelu CHYW201 – am Ende mit Originalton im Betrieb

Gekauft habe ich den CHYW201 direkt beim Hersteller, weil er dort am günstigsten war: Zum Kaufzeitpunkt kostete er im Aktionspreis 99 Euro. Der Versand kam schnell aus Deutschland, das Gerät war professionell verpackt, alle Teile sind gut beschriftet, und die Installation ist einfach.

Lieferumfang

Im Karton liegt alles, was man für den Start braucht:

  • der Fensterputzroboter mit Ledergriff
  • Netzteil und langes Stromkabel
  • Sicherungsseil mit Karabiner
  • Fernbedienung inklusive Batterien
  • Fläschchen zum Befüllen des Wassertanks
  • Wischtuch
  • Bedienungsanleitung und Kurzanleitung

Inbetriebnahme

Die Kurzanleitung erklärt die Schritte übersichtlich: Wassertank mit klarem Wasser oder Glasreiniger füllen (kein stark schäumendes Reinigungsmittel), Sicherungsseil an einem festen Gegenstand im Innenraum befestigen, Stromkabel anschließen. Wichtig: Der CHYW201 arbeitet nur mit angeschlossenem Stromkabel, er hat keinen Akku für den Betrieb.

Zum Starten setzt man den Roboter mit mindestens 10 Zentimetern Abstand zum Rand auf die Scheibe und drückt die Haupttaste. Blinkt die blaue Leuchte, baut er Unterdruck auf; leuchtet sie dauerhaft, sitzt er fest. Ein weiterer Druck startet die Reinigung.

Reinigungsmodi und Fernbedienung

Für breite Scheiben fährt der Roboter ein Z-Muster, für schmale ein N-Muster; im Automatikmodus wählt er selbst. Über die Fernbedienung lassen sich außerdem Randreinigung, Punktreinigung und manuelles Sprühen auslösen, und man kann ihn gezielt nach oben, unten, links oder rechts steuern. Nach der Reinigung kehrt er zum Startpunkt zurück.

Meine Erfahrung im Alltag

Im Einsatz an unzugänglichen Fenstern

Außen am Fenster im Obergeschoss und innen am hohen Fenster – mit Originalton

Seine größte Stärke spielt der CHYW201 an Fenstern aus, die man sonst nur mit Spezialgerät oder mit einer ziemlich unsicheren Kraxelei auf der Leiter erreicht. Bei uns sind das ein großes Fenster im Obergeschoss über der Terrassentür und ein hohes Fenster im Innenraum. Der Roboter saugt sich zuverlässig fest und arbeitet die Fläche selbstständig ab – man selbst bleibt mit beiden Füßen sicher am Boden. Wer einen Anwalt finden will, findet auf Anwalts-atlas eine Übersicht zu Rechtsgebieten und passenden Ansprechpartnern.

Das Ergebnis an lange nicht geputzten Scheiben

Unsere Testfenster waren lange nicht gereinigt worden. Nach drei Durchgängen – das ist bei stärkerer Verschmutzung ohnehin zu empfehlen – war das Ergebnis eine deutliche Verbesserung, aber kein 100-Prozent-Ergebnis. Ein paar Streifen blieben, und auch Insektenkot ließ sich nicht vollständig entfernen. Fairerweise: Der saß teilweise schon sehr lange auf den Scheiben und konnte selbst bei einer professionellen Reinigung durch einen Dienstleister nicht ganz beseitigt werden. Mit jedem weiteren Durchgang wird das Ergebnis besser.

Lautstärke

Die Saugturbine, die den Roboter an der Scheibe hält, ist hörbar – im Unboxing-Video oben ist der Originalton zu hören. Das ist anfangs ungewohnt, aber man gewöhnt sich daran. Auch unser Hund hatte sich nach etwa einer Stunde damit arrangiert.

Was weniger gefällt

Stromkabel und Sicherheitsleine verheddern sich gern. Darauf muss man vor allem während des Einsatzes achten und die Leitungen immer wieder ordnen, damit der Roboter frei arbeiten kann.

Pflege und Ersatzteile

Nach dem Einsatz sollte der Wassertank vollständig geleert und das Wischtuch ausgewaschen und getrocknet werden. Bei stark verschmutzten Scheiben empfiehlt Lubluelu, das Tuch zwischendurch zu wechseln und die Sensoren an der Unterseite sauber zu halten. Ersatz-Wischtücher gibt es direkt beim Hersteller.

Fazit

Für mich ein klarer Kauf. Für 99 Euro bekommt man vor allem mehr Sicherheit: Niemand muss mehr auf wackeligen Leitern an hohe Fenster, das Absturzrisiko fällt weg. Bei stark verschmutzten Scheiben ist das Ergebnis nicht perfekt, wird aber mit jedem Durchgang besser. Beim Reinigungsmittel, das man selbst in den Tank füllt, lohnt es sich zu experimentieren. Für schwer zugängliche Glasflächen ist er eine echte Erleichterung. Wer nur gut erreichbare Fenster hat, braucht den Roboter zwar nicht zwingend – für kleines Geld hilft er aber trotzdem. Und wie bei Claude oder ChatGPT kann man entspannt einen Kaffee trinken, während die Arbeit erledigt wird.

Plus: sicheres Reinigen schwer erreichbarer Fenster, einfache Installation, schneller Versand aus Deutschland, günstiger Preis direkt beim Hersteller.
Minus: Kabel und Sicherheitsleine verheddern sich leicht, bei hartnäckigem Schmutz mehrere Durchgänge nötig, anfangs ungewohnte Lautstärke.



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